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Tequila: Lebensmittelrechtliche Anforderungen und Qualitätskategorien

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CONTRIBUTORS:
  Author Lachenmeier, Dirk W (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe)
BOOK TITLE:
  Alkohol-Jahrbuch 2007 (2007) Eckert, Franz.  Balve, Germany: Zimmermann Druck + Verlag.
YEAR: 2007
PUB TYPE: Book Chapter
PAGES: 129 - 136
SUBJECT(S): tequila, spirits
DISCIPLINE: Agricultural and Food Sciences
HTTP: http://www.alkohol-buch.de/
LANGUAGE: German
PUB ID: 103-433-583 (Last edited on 2007/04/05 04:10:41 GMT-6)
SPONSOR(S):
 
ABSTRACT:
Tequila ist eine mexikanische Spirituosenspezialität, die in den letzten Jahrzehnten weltweite Verbreitung gefunden hat. Entgegen dem Trend auf dem Gesamtspirituosenmarkt verbuchte die Tequilaeinfuhr nach Deutschland in den letzten Jahren positive Zuwachsraten, und Mexiko gehört zu den 12 wichtigsten Ursprungsländern von Importspirituosen [1].
Die Ursprungsbezeichnung Tequila wurde in einem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Mexikanischen Staaten geschützt. Dabei wurde vereinbart, daß Tequila auch in Europa den geltenden mexikanischen Rechts- und Verwaltungsvorschriften entsprechen muß [2]. Dort sind die Anforderungen an Herkunft, Etikettierung, Qualitätskategorien und physikochemische Eigenschaften von Tequila in einer offiziellen Norm geregelt [3]. Danach darf Tequila ausschließlich aus der blauen Varietät der Tequila-Agave (Agave tequilana Weber var. azul, Agavaceae) hergestellt werden, die in einem bestimmten Gebiet (hauptsächlich im mexikanischen Staat Jalisco) angebaut wird. Nach einer Wachstumsphase von durchschnittlich 10 Jahren werden die Blätter der Agave abgeschnitten und das ananasähnliche Herzstück geerntet. Zur Umsetzung des Inulins in vergärbare Zucker, werden die Agavenherzen nach Zerkleinerung durch direkte Dampfzufuhr aufgeschlossen. Nach Abtrennung vom Fruchtfleisch wird der Agavensaft unter Zugabe von Hefe vergoren. In einfachen kupfernen Blasendestillierapparaten erfolgt eine zweifache Destillation [4-8].
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