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CONTRIBUTORS:
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ASSOCIATION:
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CITY:
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Hoya (Germany)
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CONF. YEAR:
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2006
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CONF. DATES:
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Oct. 20 - 22, 2006,
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PUB TYPE:
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Conference
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SUBJECT(S):
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stars -- sport stars -- heroes -- public representations -- marketing -- testimonial
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DISCIPLINE:
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History
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HTTP:
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http://www.nish.de
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LANGUAGE:
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German
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PUB ID:
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103-429-837
(Last edited on
2006/09/04 15:51:46 GMT-6)
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SPONSOR(S):
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CALL FOR PAPERS:
Das Leben von Spitzensportlern, ihre Ernährung, ihr Training ihr ganz persönliches Leben, ist seit der Antike von großem Interesse für die allgemeine Bevölkerung. Ihre Stärke, ihre Entschlossenheit ihre übermenschlichen Fähigkeiten ließen sie scheinbar bis zu den Göttern aufsteigen. Heute werden sie als "Stars" verehrt und gelten für viele als Vorbild. Ihrem Erfolg streben viele nach. Sie zeigen die Tugenden der modernen Welt auf: Produktivität, Effizienz, Rationalität, Glück und die Fähigkeit sich bietenden Chancen zu nutzen.
Die Sportwissenschaft hat sich bisher nicht im entsprechenden Umfang mit Sportstars und -helden befasst. Die Biographien bedeutender Sportlerinnen und Sportler lassen sich zwar gut verkaufen, haben aber bisher weit häufiger das Interesse von Sportjournalisten als von Sporthistorikern auf sich gezogen. Nicht alle Spitzensportler haben nach Ende ihrer sportlichen Laufbahn ausgesorgt, viele kommen mit ihrer neuen, viel bescheideneren Rolle nicht zu recht.
Es gibt aber nicht nur den Spitzensport auf nationaler und internationaler Ebene. Viele Heldinnen und Helden sind nur in ihrer Kommune oder Region bekannt. Noch mehr Sportlerinnen und Sportler haben versucht, eine Spitzenleistung zu erreichen und haben – aus welchen Gründen auch immer – das Ziel verpasst.
Das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte Hoya e.V., hat in den letzten 25 Jahren durch die Aufnahme in die Ehrengalerie des Niedersächsischen Sports die besonders verdienstvollen Sportlerinnen und Sportler (sowie für die Organisation des Sports Verantwortliche) Niedersachsens nach Ende ihrer Laufbahn geehrt – aber wissen wir dadurch etwas über die Rolle des Sports in ihrem Leben? Wir haben zwar einen minutiösen Überblick über ihre sportlichen Erfolge, aber häufig bleiben wesentliche Elemente ihrer Biographie vor, während und nach ihrer sportlichen Karriere im Dunkeln. Vielleicht ist das ja gut so, vielleicht sollten wir gar nicht im persönlichen Leben unserer Helden und Stars herumwühlen. Vielleicht tun wir ihnen aber auch Unrecht, dass wir sie nur als Leistungsträger und nicht auch als Menschen betrachten.
Gary Whannel (2002) geht davon aus, dass Sportstars immer männlich sind. Die Tagung soll auch diese für Großbritannien dargestellte These in einem deutschen Kontext analysieren und die Konstruktion der Geschlechtlichkeit bei herausgehobenen Sportlerinnen und Sportlern hinterfragen.
Aus Anlass des 25. Jubiläums des NISH wollen wir uns mit der Trennlinie zwischen der Sport- und der Privatsphäre befassen. Hierbei sollen sowohl die theoretischen und methodologischen Konsequenzen der Biographieforschung als auch die Veränderungen der Darstellung der Spitzensportler und -sportlerinnen in den Massenmedien analysiert werden.
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