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CONTRIBUTORS:
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JOURNAL:
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YEAR:
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1994
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PUB TYPE:
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Journal Article
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SUBJECT(S):
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development;currency union;CFA;Africa;
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DISCIPLINE:
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Economics
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HTTP:
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LANGUAGE:
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German
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PUB ID:
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103-418-290
(Last edited on
2005/08/04 02:24:49 GMT-6)
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SPONSOR(S):
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ABSTRACT:
Die CFA-Zone galt vierzig Jahre lang als Selbstbedienungsladen der afrikanischen und französischen Elite im frankophonen Afrika. Mit der Abwertung des Franc-CFA brach der Mythos der Stabilität dieser von Frankreich garantierten Währung zusammen, und mit ihm auch das Weltbild der alten Garde frankophoner Politiker und Wirtschaftler, den messieurs Afrique. Letztere waren maßgeblich verantwortlich für die Krise der CFA-Zone, die - neben externen Ursachen, wie sinkenden terms of trade für afrikanische Exporte und schlechten ausländischen Ratgebern - wesentlich auf interne sozioökonomische Faktoren zurückzuführen ist: den afrikanischen Kommandostaat mit seinem Klientelsystem und seiner Pfründenwirtschaft, schlechter Regierungsführung, Korruption und Mißwirtschaft, mangelnden Leistungsanreizen, Verdrängung der Wirtschaftsaktivitäten in den informellen Sektor, Kapitalflucht größten Ausmaßes sowie zunehmender sozialer Differenzierung und Verarmung, insbesondere der ländlichen Bevölkerung.
Die längst überfällige Entscheidung über die Abwertung bedeutet einen Sieg der Technokraten über die alte Garde der messieurs Afrique. Das Leitmotiv hinter dieser Entscheidung ist allerdings geprägt von technokratischem Dirigismus französischer Prägung; er trägt den gegenwärtigen Erfordernissen einer Dezentralisierung und Demokratisierung von Entscheidungsmacht in Afrika nicht Rechnung. Insofern ist der Sieg der Technokraten ein Pyrrhussieg, denn er zerstörte traditionelle gesellschaftliche Bande, ohne neue aufzubauen und bringt die Gefahr gesellschaftlicher und politischer Desintegration mit sich. Auch nach Ansicht unabhängiger Ökonomen wurde mit der Entscheidung über die weiter aufrecht erhaltene feste Bindung des F CFA an den FF ein Chance zur eigenständigen Entwicklung Afrikas vertan.
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