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Begleitstoffgehalte alkoholischer Getränke - Verlaufskontrollen, Chargenvergleich und aktuelle Konzentrationsbereiche

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CONTRIBUTORS:
  Author Lachenmeier, D W (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe)
  Author Mußhoff, F
PROCEEDINGS TITLE:
  Rechtsmedizin 14(4)
YEAR: 2004
PUB TYPE: Conference Paper in Proceedings
PAGES: 319 - 319
SUBJECT(S): Alcoholic congeners, spirit drinks, forensic toxicology
DISCIPLINE: Medicine
HTTP: http://www.springerlink.de/openurl.asp?genre=article&id=doi:10.1007/s00194-004-0274-2
LANGUAGE: German
PUB ID: 103-407-921 (Last edited on 2004/09/23 08:04:43 GMT-6)
SPONSOR(S):
 
ABSTRACT:
Einleitung: Begleitstoffe alkoholischer Getränke haben sowohl lebensmittelchemisch wie –rechtlich als auch in der Forensik eine große Bedeutung. Die Auswirkungen der 1989 europaweit vereinheitlichten Gesetzeslage auf die Begleitstoffgehalte werden diskutiert. Methodik: Die gaschromatographische Bestimmung der flüchtigen Bestandteile von Spirituosen erfolgt mit festgelegten validierten und zertifizierten Referenzanalysemethoden jeweils auf zwei Kapillarsäulen unterschiedlicher Polarität. In die Untersuchungen eingeschlossen werden Verlaufskontrollen über die Begleitstoffgehalte alkoholischer Getränke sowie exemplarische Chargenvergleiche einzelner Marken. Schließlich werden aktuell ermittelte Konzentrationsbereiche von Begleitstoffen alkoholischer Getränke zusammengestellt. Ergebnisse: Für bestimmte Spirituosen (z.B. Kirschbrand) sind signifikant lineare Abnahmen der Begleitstoffgehalte zwischen den Jahren 1980 und 2003 zu verzeichnen. In verschiedenen Chargen gängiger Alkoholika (Whiskey, Weinbrand) finden sich Abweichungen vom Mittelwert von bis zu 10 bis 20 %. In einer tabellarischen Übersicht sind gegenüber dem Standardnachschlagewerk von Bonte teilweise drastische Abweichungen bei bestimmten Getränkegruppen zu verzeichnen. Diskussion: In den letzten 2 Jahrzehnten kam es in der Spirituosenindustrie zu einigen Innovationen, die u.a. Gärbedingungen, Maischebehandlung und Reduktionsverfahren insbesondere von Methanol betreffen. Da zudem Chargenunterschiede auftreten können, ist bei einer quantitativen Begleitstoffanalyse für forensische Zwecke, bei der Meß- und Erwartungswerte entsprechend den Trinkangaben gegenübergestellt werden, Zurückhaltung zu wahren, wenn man sich auf ältere Standardangaben verlässt. Es wird eine aktualisierte umfangreiche Datenbank benötigt.
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