Authentizitätsprüfung von Markenspirituosen mittels Ionenchromatographie
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CONTRIBUTORS:
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PROCEEDINGS TITLE:
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YEAR:
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2004
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PUB TYPE:
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Conference Paper in Proceedings
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PAGES:
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98 -
98
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SUBJECT(S):
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ion chromatography, adulteration, autheticity control, vodka, rum, brandy, spirit drinks
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DISCIPLINE:
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Agricultural and Food Sciences
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HTTP:
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LANGUAGE:
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German
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PUB ID:
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103-407-872
(Last edited on
2004/09/21 05:18:42 GMT-6)
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SPONSOR(S):
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ABSTRACT:
Bei Gaststättenkontrollen oder im Falle von Anzeigen gegen Gastwirte stellt sich der Lebensmittelüberwachung die Aufgabe, neben einer sensorischen Prüfung auch chemisch-analytische Nachweise dafür zu liefern, daß dem Gast statt einer auf der Speisekarte aufgeführten teuren Markenspirituose (z.B. Smirnoff Wodka, Bacardi Rum, Asbach Uralt Weinbrand) ein billiges und u.U. minderwertigeres Produkt ausgeschenkt wird. Mit Hilfe der üblichen Methodik zur Unterscheidung von Spirituosen anhand der Zusammensetzung der leichtflüchtigen Inhaltsstoffe (GC, GC-MS) kann vor allem bei Spirituosen mit niedrigen Gehalten an Gärungsalkoholen, wie z.B. Wodka keine eindeutige Markenzuordnung getroffen werden.
Hier wird eine einfache, schnelle und kostengünstige Methode vorgestellt, die einen eindeutigen Identitätsnachweis bzw. eine Markenzuordnung anhand der Anionenzusammensetzung ermöglicht. Die Methode beruht darauf, daß Spirituosen aus hochprozentigen Destillaten hergestellt und mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt werden. Je nach Anionengehalt des verwendeten Wassers und markenspezifischen Zusätzen zur Alkalitätseinstellung des Wassers sind charakteristische Unterschiede in der Anionenzusammensetzung festzustellen. Die Anionen aus der Spirituosenprobe werden mittels Ionenchromatographie aufgetrennt und konduktometrisch detektiert (Dionex DX-100 System, Säule: IonPac AS4A, 4x250 mm) [1]. Zur Vorbereitung werden die Proben auf ein Viertel der Ausgangsmenge eingeengt, um den Destillatanteil zu entfernen und die Ionen anzureichern. Die erhaltene Lösung wird ohne weitere Probenvorbereitung direkt in den Ionenchromatographen injiziert. Extrakthaltige Spirituosen werden zuvor noch über eine „On Guard P“ Kartusche gereinigt.
Produkte unterschiedlicher Herkunft - z.B. russische Wodkas und in Deutschland hergestellte – konnten damit eindeutig identifiziert werden. Bei offener Ware aus Gaststätten (Verdachtsproben) ließ sich durch den Vergleich der Anionenzusammensetzung der ausgeschenkten Spirituose und der Marken-Spirituose (Vergleichsprobe) zweifelsfrei ermitteln, daß die laut Speisekarte angebotenen Marken-Spirituosen tatsächlich nicht ausgeschenkt wurden.
Literatur
1. Lachenmeier DW, Attig R, Frank W, Athanasakis C Eur. Food Res. Technol. (2003) 218:105-110
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