Bestimmung von Cannabinoiden in hanfhaltigen Lebensmitteln mittels HS-SPME/GC/MS
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CONTRIBUTORS:
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PROCEEDINGS TITLE:
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YEAR:
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2004
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PUB TYPE:
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Conference Paper in Proceedings
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PAGES:
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65 -
65
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SUBJECT(S):
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SPME, GC, MS, Cannabinoids, THC
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DISCIPLINE:
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Agricultural and Food Sciences
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HTTP:
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LANGUAGE:
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German
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PUB ID:
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103-407-806
(Last edited on
2004/09/21 05:06:31 GMT-6)
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SPONSOR(S):
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ABSTRACT:
Zur Bestimmung von Cannabinoiden in hanfhaltigen Lebensmitteln wird eine vollständig automatisierte Methodenkombination aus Headspace-Festphasenmikroextraktion (HS-Solid-Phase Microextraction, HS-SPME), Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC/MS) vorgestellt [1].
Die Proben wurden nach Zugabe des deuterierten internen Standards mit Natriumhydroxid hydrolysiert und direkt mit HS-SPME/GC/MS vermessen. Nach der Absorption der Analyten wurde die SPME-Faser zur Derivatisierung direkt im Headspace eines zweiten Gefäßes mit N-Methyl-N-trimethylsilyl-trifluoracetamid (MSTFA) exponiert (On-Fiber Derivatisierung). Die Cannabinoide 9 Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol und Cannabinol zeigten eine gute Linearität mit Korrelationskoeffizienten größer als 0,99. In Abhängigkeit von der jeweiligen Lebensmittelmatrix wurden Nachweisgrenzen zwischen 0,01 und 0,17 mg/kg und Präzisionen zwischen 0,4 und 11,8% erzielt.
Ein besonderer Vorzug des automatisierten SPME-Verfahrens ist die Zeitersparnis im Vergleich zu traditionellen Verfahren wie Flüssig-Flüssig-Extraktion. Ohne Einsatz von Lösungsmitteln und mit minimalen Probenmengen ist die Methode einfach durchführbar, jedoch mit der gleichen Empfindlichkeit und Reproduzierbarkeit.
Die Anwendbarkeit der Methode auf Hanflebensmittel wurde durch Analyse von 30 handelsüblichen Produkten belegt. Cannabinoide konnten in allen Proben nachgewiesen werden. Eine Differenzierung der Herkunft des Hanfs in den Lebensmitteln aus THC-reichen oder THC-armen Sorten der Hanfpflanze Cannabis sativa L. war anhand der Cannabinoid-Verteilung möglich. Im Vergleich zu früheren Studien wurden verhältnismäßig geringe THC Konzentrationen zwischen 0,01 und 15,53 mg/kg ermittelt.
Literatur
1. Lachenmeier DW, Kroener L, Musshoff, F, Madea B (2004) Anal. Bioanal. Chem. 378: 183-189
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