Symbol. Erfahrung. Bild. Zu Konstitution und Funktion von Räumlichkeit in der Kultur. // La dimension spatiale. Fonction du symbole, de l'expérience et de l'image dans la constitution culturelle de l'espace
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CONTRIBUTORS:
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ASSOCIATION:
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CITY:
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Strasbourg
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CONF. YEAR:
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2002
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CONF. DATES:
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22. - 24.11.2002
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PUB TYPE:
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Conference
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SUBJECT(S):
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a conference on the representation of the space in art, architecture, literature an philosophy from a phenomenological point of view.
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DISCIPLINE:
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Philosophy
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HTTP:
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http://weiswald.de/symbol
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LANGUAGE:
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German
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PUB ID:
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103-391-529
(Last edited on
2003/06/15 13:17:42 GMT-6)
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SPONSOR(S):
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CALL FOR PAPERS:
Symbol. Erfahrung. Bild.
Zu Konstitution und Funktion von Räumlichkeit in der Kultur
Räumlichkeit ist in Literatur, Kunst und Wissenschaft wirksam und erkennbar als kulturbildendes Geflecht aus Symbolen und Bildern. Zu dessen Beschreibung kann unterschieden werden zwischen einer Konzeption, die Räumlichkeit als eine Verlaufsform des Bewusstseins bzw. als Realisierung von Entwürfen des symbolisierenden Vermögens betrachtet, und einer Auffassung, die eher den operativen Charakter von ?Raum? in einem komplexen symbolischen Prozess betont.
Wie wird Räumlichkeit im Prozess der Kulturation konstituiert? Welche Rolle spielen Raumvorstellungen ? in historischer und theoretischer Perspektive ? für Einbildungskraft und Erfahrung? Wie prägen diese wiederum spezifische Raumkonzeptionen? Wie werden historische Raumentwürfe in Medien ästhetischer und wissenschaftlicher Produktivität ausgebildet?
Von diesen Fragen aus geraten Philosophien symbolischer Formen und Praktiken ebenso in den Blick, wie Symboltheorien aus Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Im Bereich der Kultur- und Kunstwissenschaften, die auf die hier genannten Positionen rekurrieren, gilt das Interesse Beispielen, die Räumlichkeit zu einer prägenden Kategorie ihrer Arbeit machen. An ihnen wird die Relation von Symbolisierung, Erfahrung und Imagination für die Konstitution und Funktion von Räumlichkeit zu diskutieren sein.
In ihren historischen Bezügen sind ebenso Medien und Verlaufsformen der Künste zu betrachten, die je eigene Raumentwürfe und Erfahrungen von Räumlichkeit generieren: In welchem Verhältnis von kategorialem Konzept und repräsentierendem Entwurf wird ?Raum? darstellbar? Wie wird diese Realisierung in Bildern und Texten durch den Prozess ästhetischer Produktivität, durch Wahrnehmung, Erfahrung, Entwurfsarbeit bestimmt? Es sollen Beispiele verschiedener Epochen und Zivilisationen vorgestellt werden, um deren originäre Raumkonzepte zu rekonstruieren.
In Verbindung mit: Zentrum für Historische Anthropologie, Freie Universität Berlin,
UMR 7044 Etude des civilisations de l?Antiquité; CNRS - Université Marc Bloch, Strasbourg II,
Graduiertenkolleg ?Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses?, Universität der Künste, Berlin
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